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  Der Dieb von Bagdad
 

Der Dieb von Bagdad

Mit dem heutigen Irak hat das atmosphärische Spiel kaum etwas zu tun. In der Spielgeschichte stehen prächtige Paläste voller Schätze und Truhen voll Gold. Klar lockt diese Diebe an, die versuchen, die Wachen zu überlisten und sich geschickt die wertvollen Güter anzueignen. Jeder Spieler verkörpert Beides zugleich: Diebe und Wächter. Da die Schatztruhen unterschiedlich gewichtig sind, braucht es zur Entwendung mal weniger und mal mehr Diebe. So gilt es, möglichst taktisch klug die benötigte Diebesanzahl in die Paläste zu schleusen, um am Ende als der Meisterdieb von Bagdad und somit Sieger dazustehen.

Zwölf Diebe zählen zur eigenen Gaunerbande, aber auch 2-4 Wächter sind von jedem zu führen. Vor den Palästen sind jedoch auch neutrale Wächter postiert, die es zu überwinden gilt. Die Spieler bekommen 6-9 Palastkarten je nach Spieleranzahl (je weniger mitspielen, desto mehr Karten) und platzieren anhand der Vorgabekarten reihum ihre Wächter. Mehr als vier Wächter dürfen nirgends für Sicherheit sorgen.

Jetzt wirds spannend. Wer dran kommt kann Diebe oder Wächter versetzen. Diebe können nur in einen der sechs Paläste einsteigen, in welchen mindestens ein eigener Wächter steht und man eine entsprechende Karte zur Verfügung hat und ausspielt. Außerdem muss dort ein oder mehrere fremde/r Wächter Dienst tun und bestochen werden. Dazu braucht man die Karten der betreffenden Start- und Ziel-Paläste. Mit weiteren Palastkarten verteilt man nun die eigenen Wächter in andere Paläste, um auch dort später Diebe hineinlassen zu können. Auch neutrale Wächter kann man so versetzen, um sich so Zugang zu einem erwünschten Zielpalast zu verschaffen und die Schätze einzusacken oder anderen Spielern das Versetzen ihrer Diebe teuer zu machen. Etwas sparsam muss man mit den Karten aber umgehen, da man nur drei je Runde nachziehen kann, außer es ist ein Tänzerin dabei, welche als Joker gilt.

Wer schließlich vier Schatztruhen einsammeln konnte, gewinnt das für das zum Spiel des Jahres nominierte Spiel. Ein wenig Taktik, ein gehörige Portion Glück und ein einfacher Spielablauf machen das kurze und einfache Spiel zu einem gelungenen Zeitvertreib für unterschiedliche Altersstufen ab etwa 10 Jahren.

 
   
 
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